Diamant Gelierzauber und Diamant Eiszauber für Milch, Joghurt und Früchte

Dieser Sommer ist aufgrund der hohen Temperaturen ja quasi prädestiniert dazu, Unmengen an Eis zu verdrücken.
Ich habe mich bisher durch die Regale verschiedener Supermarkt-Kühltheken gefuttert und würde mich nun selber als Eis-Experten bezeichnen. 8-)

Umso mehr freue ich mich, dass ich die Diamant Eiszauber-Produkte testen durfte.

Bei dem Industrieeis habe ich oft das Problem, dass mir einzelne Komponenten nicht zusagen.
Zum Beispiel gibt es ein Eis mit Bananengeschmack, durchzogen von Kakao- und Kaffeesoße – warum bloß Kaffeesoße?
Und so geht es mir bei vielen fertigen Eiskompositionen…

Mit den Diamant-Produkten kann man die Zutaten für das Eis frei wählen.
So lassen sich auch eigene Kreationen gestalten, die man in der Supermarkttheke vergeblich suchen wird.

Der Phantasie sind bei der Auswahl der Zutaten quasi keine Grenzen gesetzt.
So können unter die Eismasse beispielsweise verschiedene Soßen gemixt werden (vielleicht eignet sich auch Marmelade? oder Honig?).
Man kann verschiedene Früchte (frisch, püriert, aus der Dose,…) mit einbringen.
Geröstete Nüsse passen sicher ebenfalls zu vielen Sorten Eis.
Auch die Verarbeitung von Schokolade und/oder Kakaopulver könnte ein interessantes Ergebnis hervorrufen.

Also mir fällt da gleich eine ganze Reihe von Variationen ein, die man ausprobieren könnte.

Erwähnenswert finde ich, dass keine Eismaschine benötigt wird. Das vereinfacht die Handhabung doch ungemein. Neugierig bin ich, ob das Eis trotzdem eine Konsistenz bekommt, wie man sie von einem Eis erwarten würde.

Eine Eismaschine haben wir übrigens im Keller. Sogar zwei Eismaschinen: Eine, bei der man jedes Mal umständlich die Schüssel vorher ins Gefrierfach quetschen muss und eine, welche über einen eigenen Kompressor verfügt (und unglaublich sperrig ist).
Das Reinigen hinterher und auch der Platzverbrauch der Eismaschinen ging mir zuletzt so auf die Nerven, dass beide ihr Dasein nun im Keller fristen.

Zuerst habe ich den Eiszauber mit Milch ausprobiert:

Zugegeben, besonders einfallsreich klingt meine Idee, ein Schokoeis selber zu machen, nicht. Ich habe allerdings hierfür meine Lieblingsschokolade verwendet, in der Hoffnung, dass das Eis genau diesen Geschmack annimmt.

Ich habe die Eismasse nach Anleitung zubereitet. Im Anschluss habe ich die geschmolzene Schokolade untergemixt.
Die Masse habe ich dann in eine Form gegeben und mithilfe einer Gabel die Schokosoße “durchgezogen”, so dass in der Masse feine Schlieren entstanden sind.

Am nächsten Tag war das Eis dann durchgefroren. Ich hatte befürchtet, dass die Konsistenz zu hart sein könnte oder das sich Eiskristalle gebildet haben könnten. Beides war nicht der Fall.
Die Konsistenz war genau so, wie man sie bei einem Eis erwarten würde – eventuell ein klein wenig fester, aber das werte ich nicht als negativ.

Der Geschmack ist – anders als die helle Farbe des Schokoeis vermuten lässt – der Hammer. Es schmeckt sehr schokoladig und genau nach der Schokomarke, die ich für das Eis ausgewählt hatte.
Auch die von mir untergehobene Schokosoße passt sehr gut zum Gesamtgeschmacksergebnis.

Garniert habe ich das Eis mit Sahne, bunten Zuckerperlen, Ananas und einigen frischen Heidelbeeren.

In der darauf folgenden Nacht kam mir dann die Idee für ein Eis mit dem Eiszauber für Früchte.   8-)

Ich hatte mir ein Birnensorbet vorgestellt, welches mit Vanille- und Schokosoße durchzogen wird. A la Birne Helene sozusagen.
Etwas skeptisch war ich, ob Vanille- und Schokosoße wirklich zu einem Sorbet harmonieren. Zumindest in der Theorie war ich begeistert von meinem Einfall.

Ich habe etwas mehr als die empfohlenen 500 g Birnen verwendet. Diese habe ich nach dem Schälen grob zerkleinert und dann mit dem Pürierstab vermixt. Anschließend habe ich das Diamant Eiszauber-Pulver hinzugefügt und das Ganze aufgeschlagen.

Nachdem ich die fertige Masse probiert hatte, habe ich noch den Saft einer halben Zitrone hinzugefügt, da mir der Geschmack zu süß war.

Anschließend habe ich Vanille- und Schokosoße mit einer Gabel durch die Eismasse gezogen.

 

Die Konsistenz vom gefrorenen Eis war zwar fest, man konnte es dennoch einfach mit einem Löffel portionieren. (Leider ist mein Eiskugelportionierer irgendwie in den Tiefen des Küchenschrankes verschütt gegangen und bisher nicht wieder aufgetaucht…).

Der Geschmack konnte mich leider gar nicht überzeugen. Sorbet-Eis harmoniert wohl doch nicht so wirklich mit Schoko- oder Vanillesoße.
Was sich in der Theorie so lecker anhörte, scheiterte hier leider am Praxistest.

Das nächste Mal möchte ich ein Johannisbeer-Sorbet herstellen. Diesmal ohne Soßenexperimente.  8-) Wobei ich mir vorstelle, dass untergehobene Schlagsahne zu einem Johannisbeersorbet sehr gut passen könnnte. Eventuell auch kleine Baiser-Stückchen…

Als nächstes habe ich mich an die Herstellung des Diamant Eiszauber für Joghurt gewagt.

Hier habe ich – zugegeben wenig experimentell – mich für ein Bananen-Joghurt-Eis entschieden.

 

Auch hier habe ich mich nicht 100% an die empfohlenen Mengenangaben gehalten und habe statt insgesamt 350 g Masse (Joghurt + Extrazutaten) 200 g Joghurt und 2 Bananen verwendet.

Die Bananen habe ich hierfür mit einer Gabel zerdrückt und anschließend die Bananen sowie das Eiszauberpulver miteinander vermixt bis es eine Art Schaum wurde (und sich vom Volumen her erstaunlicherweise mindestens verdoppelt hatte).

Auch hier war ich von der Konsistenz angenehm überrascht. Das Eis ist gut durchgefroren und fest, aber ich konnte es dennoch einfach mit dem Löffel portionieren. Zudem war es schön “fluffig”.

Geschmacklich war das Eis sehr lecker und nicht – wie ich zuerst befürchtet hatte – zu süß.
Im Gegenteil. Der Joghurt bringt eine angenehme Säure mit in das Eis.

Garniert habe ich das Eis dann mit Sahne, bunten Zuckerperlen, Walnüssen, Bananenscheiben und Honig:

 

Was noch aussteht ist mein Test mit dem Diamant Gelierzauber ohne Kochen.

Hier habe ich mir vorgenommen eine Grüne Grütze herzustellen.
Grüne Grütze finde ich wahnsinnig lecker, man findet diese aber so selten in den Geschäften und wenn, dann ist sie geschmacklich oft mangelhaft.

Dieser Test folgt in Kürze. Jetzt müssen wir erstmal drei große Packungen selbstgemachtes Eis verdrücken.   8-)

Mein Fazit in Bezug auf die Eiszauber-Varianten:

Ich hätte nicht gedacht, dass sich ohne Eismaschine so einfach Eis herstellen lässt.

Mir gefällt es, dass man sich hier kreativ austoben und einfach mal ausprobieren kann, was einem so in den Sinn kommt.

Der Preis für eine große Packung hergestelltes Eis (also Diamant-Eiszauber + zu verwendende Zutaten) dürfte sich in etwa die Waage halten mit dem, was man für industriell hergestelltes Eis im Durchschnitt zahlt.

Ich bin zufrieden und habe noch einige Ideen im Kopf, die ich diesen Sommer mit den Diamant-Eiszauber-Sorten noch umsetzen möchte.

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